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Über den Holzschneider von Dr.Rainer Zerbst 1999

Wenn Bauschert eine Landschaft in Holz schnitt, dann war sie ihm weniger Symbol vielmehr war sie ihm als Landschaft wichtig. Dadurch wirken seine Holzschnitte nicht selten "realistisch", und es ist vielleicht kein Zufall, dass er mehrere Portraits württembergischer Städte in Holz schnitt. Da ging er dann bis in die architektonischen Details. Es sind sehr schöne Städteportraits, aber sie sind nicht seine besten Holzschnitte, denn in ihnen blieb er zu dicht bei der realen Vorlage. Hier in der Ausstellung ist sein Tübingenbild, das allerdings nicht so sehr in Details schwelgt, sondern eine besonders schöne Atmosphäre verbreitet.

Hühnerkreis
Kleine Details sind in den übrigen Arbeiten Bauschert aber eher die Ausnahme. Denn wenn seine Landschaften, seine Figuren, seine Tiere auch realistisch wirken - die Bilder sind nie der platte Abklatsch dessen, was er vor Augen hatte. Sie sind genau komponiert, konstruiert. Das merkt man manchmal erst auf den zweiten Blick, wenn irgendein Detail eben doch nicht so ist wie in der Natur.
Da gibt es zum Beispiel den "Hühnerkreis".

 

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